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Bleinetzsicherung

Viele Auftraggeber beauftragen bis heute eine Neuverbleiung, da sie befürchten, ein altes Bleinetz müsse derart desolat sein, dass es nicht mehr erhalten werden kann. Diese Annahme ist in der Regel unbegründet.

Ein historisches Bleinetz ist ein wichtiger Bestandteil bei der Bewertung der Authentizität der Glasmalerei. Selbst stark beschädigte Bleinetze können fachgerecht erhalten werden, insbesondere wenn die Glasmalereien eine Schutzverglasung erhalten. Auch hier sind der gleiche Sachverstand und Sorgfalt gefragt, wie bei der Konservierung der historischen Gläser. Ein Austausch historischen Materials ist nur in begründeten Fällen wünschenswert, da eine Entbleiung auch stets einen riskanten Eingriff darstellen und die Wirkung von Glasmalereien und Bleiverglasung, zwar oft sekundär, aber dennoch massiv von der Verbleiung beeinflusst wird.

Schadensbilder des Bleinetzes können Verformungen, Risse im Gefüge, sowie die Bildung von Bleiweiß sein. Hauptursache für solche Schäden ist nicht das Alter des Materials, sondern zu enger oder zu loser Sitz der Felder, falsche Windstangenversteifung, Windsog und Winddruck und atmosphärische Einflüsse.

   

Sichern der Malschichten und Ausbau der Felder

Die Durchführung einer Restaurierung unter Erhaltung der alten Verbleiung hat sich in jüngster Zeit immer weiter entwickelt. In enger Zusammenarbeit mit den Landesdenkmalämtern und den entsprechenden kirchlichen Bauämtern, wurde dieses Verfahren in den vergangenen Jahren einer großen Zahl an Objekten mit überzeugendem Erfolg praktiziert.

Auch die Behandlung der Windeisen und Haften zählt mit zu unseren Leistungen.


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