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Messing- oder Kupferrahmung

Glasmalereien die schutzverglast werden, werden in der Regel um wenige Zentimeter in den Kircheninnenraum versetzt. Aus diesem Grund werden die Felder seitlich nicht mehr über eine Fuge an den Stein angeschlossen und auch von der Verkittung entlang der Eisenkonstruktion der Einbausituation ist konservatorisch abzuraten und konstruktiv zudem überflüssig.

Um den verbleiten Feldern dennoch ausreichend Stabilität zu verleihen, raten wir zur Messing- oder Kupferrahmung der Einzelfelder. Hierzu werden je Feld U-Profile aus Messing oder Kupfer auf Gärung zu gerichtet und um die Randbleie gelegt. Durch Löten wird der Rahmen verschlossen und punktuell an das Bleinetz angebunden. Im Bereich des Maßwerkes und Bögen werden die Messingprofile ideal an die Kontur der Felder angepasst.

Dank dieser verwindungssteifen Rahmung können die historischen Felder die aus ihrer Ursprungssituation genommenen wurden, stabil innen vor die Schutzverglasung montiert werden.

Seitlich werden Streifen aus Walzblei aufgebracht, so dass hier der Übergang von Feld zur Fensterlaibung überdeckt werden kann und keine störenden Lichtschlitze offenliegen. In der Betrachtung vor Ort fällt die veränderte Einbauweise kaum mehr auf.

   

Sägen und Biegen der Messingprofile, Messingrahmen mit Windeisen nach historischem Vorbild

Aber nicht nur bei schutzverglasten Feldern ist eine Rahmung denkbar, auch anders oder üblich eingebaute Glasmalereien oder Bleiverglasungen können so von schädlichen Einflüssen in direktem Kontakt mit der Einbausituation oder dem Gebäudes getrennt und ihre Lebensdauer deutlich erhöht werden.


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