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Rekonstruktion verlorener Glasmalereien am Beispiel der Albers-Fenster
für das Grassimuseum in Leipzig

Mit einem einzigartigen Kunstwerk der Moderne wartet seit wenigen Monaten das Leipziger Grassimuseum auf: Die vom Bauhaus-Künstler Josef Albers entworfenen Treppenhausfenster sind nun dank vieler großzügiger Spenden rekonstruiert.

Das Grassimuseum in Leipzig besitzt 18 einzigartige Treppenhausfenster, die bis zu 8 Meter hoch sind. Die Fenster wirken sowohl von innen als auch von außen als integraler Bestandteil der Architektur des in den Jahren 1925 bis 1929 erbauten Museums. Mit der künstlerischen Gestaltung der zum Mittelhof weisenden Fenster wurde damals der Bauhaus-Künstler Josef Albers beauftragt. Im Zweiten Weltkrieg, in der Nacht zum 4. Dezember 1943, zerbersten jedoch die Fenster beim verheerenden Luftangriff im Bombenhagel vollständig.

Von dieser flächengrößten Flachglasarbeit der Dessauer Bauhausperiode bleibt kein einziges Stückchen übrig. Nur einige Bild- und Schriftquellen sind erhalten geblieben. Daher stellt die Rekonstruktion der sogenannten Albers-Fenster Ende 2011 den krönenden Abschluss der bereits im Jahre 2000 begonnenen Generalsanierung des Grassimuseums dar.